Immer mehr Menschen integrieren Schwimmen in ihr Fitnessprogramm. Viele verbringen jedoch Stunden im Wasser, obwohl dies nicht optimal ist; die ideale Schwimmzeit beträgt 40 Minuten.
40 Minuten Bewegung können einen gewissen Trainingseffekt erzielen, ohne dabei zu ermüden. Glykogen, das in Muskeln und Leber gespeichert ist, liefert beim Schwimmen die Hauptenergie. In den ersten 20 Minuten greift der Körper hauptsächlich auf die Glykogenspeicher zurück; in den darauffolgenden 20 Minuten baut er Fett zur Energiegewinnung ab. Daher können 40 Minuten Schwimmen für Menschen, die abnehmen möchten, einen positiven Beitrag leisten.
Darüber hinaus enthält das Wasser in Hallenbädern Chlor. Wenn Chlor mit Schweiß reagiert, entsteht Stickstofftrichlorid, das Augen und Rachen reizen kann. Eine neue Studie aus den USA zeigt, dass die gesundheitlichen Schäden durch häufigen Kontakt mit Chlor in Schwimmbädern die Vorteile des Schwimmens bei Weitem überwiegen. Durch die Begrenzung der Schwimmzeit lassen sich diese Schäden jedoch vermeiden.
Abschließend sei noch einmal darauf hingewiesen, dass Wasser ein sehr guter Wärmeleiter ist. Seine Wärmeleitfähigkeit ist 23-mal höher als die von Luft, und der menschliche Körper verliert in Wasser 25-mal schneller Wärme als an der Luft. Bleibt man zu lange im Wasser, sinkt die Körpertemperatur zu schnell, was zu bläulichen Lippen, blasser Haut und Schüttelfrost führen kann.
Anfänger sollten daher nicht zu lange im Wasser bleiben. 10–15 Minuten sind in der Regel optimal. Vor dem Schwimmen sollten sie sich aufwärmen, anschließend mit kaltem Wasser duschen und warten, bis sich ihr Körper an die Wassertemperatur gewöhnt hat.